Wasserwerk Naumburg/Panoramaweg

Das in den Wasserfassungen geförderte Rohwasser wird in einem Rohwasserbehälter mit Luftsauerstoff angereichert und gemischt. Durch den Sauerstoff der Luft werden die gelösten Eisen- und Manganverbindungen des Rohwassers aufoxidiert. Gleichzeitig wird das Kohlenstoffdioxid der Kohlensäure ausgetrieben. Der pH-Wert steigt und es bilden sich Schwebstoffe, welche abgefiltert werden können.


Nach der Reinigung des Rohwassers durch Mehrschicht- und Aktivkohlefilter wird dem Reinwasser zur Desinfektion Chlordioxid zugesetzt. Die letzte Station im Wasserwerk bildet der Reinwasserbehälter. Die Aufbereitung ist abgeschlossen und es beginnt die Wasserverteilung.

Alle Abläufe der Wasseraufbereitung werden durch ein Prozessleitsystem überwacht. Das Wasserwerk Panoramaweg arbeitet vollautomatisch. Störungen werden per Telefon oder Rechner an Diensthabende bzw. den Bereitschaftsdienst gemeldet. Diese Kopplung von Automatisierung und Information garantiert eine hohe Versorgungssicherheit in der geforderten Trinkwasserqualität.

 

Mehrschichtfilter:

In einer ersten Stufe der Aufbereitung durchläuft das Rohwasser vier parallel geschaltete Mehrschichtkiesfilter. Dabei werden Schwebstoffe in den Zwischenräumen der Filterkörner zurück gehalten. Dies geschieht zum großen Teil mechanisch. Parallel dazu läuft eine Zehrung von Eisen- und Manganverbindungen durch Mikroorganismen ab. In festgelegten Abständen werden die Mehrschichtfilter durch Rückspülungen von den Ablagerungen gereinigt.
Dieser ersten Aufbereitungsstufe schließen sich zwei ebenfalls parallel geschaltete Aktivkohlefilter an.

Leitwarte

Alle Daten der Wassergewinnung, -aufbereitung und –verteilung, welche für einen sicheren Betrieb der Anlagen relevant sind, werden in unserem Leitsystem erfasst. Mittels Personalcomputer kann der momentane Betriebszustand zu jeder Zeit aufgerufen und korrigiert werden. Störungen werden unverzüglich per SMS auf das Mobiltelefon des Diensthabenden gemeldet. Außerhalb der Dienstzeit erreichen diese Meldungen den Bereitschaftsdienst.

Hochbehälter

Nach der Aufbereitung gelangt unser Trinkwasser in die Hochbehälter. Diese dienen nicht nur als Wasserspeicher, sondern bilden auf Grund ihrer geografischen Höhe ebenso die Grundlage für den Druck in den einzelnen Druckzonen. Für Orte ohne erhöhtes Umland übernimmt diese Aufgabe auch ein Wasserturm.

 

Das vorhandene Speichervolumen und die energielose Einspeisung ins Netz bevorzugen den Einsatz von Hochbehältern und Wassertürmen gegenüber den Druckerhöhungsstationen.

  • Hochbehälter Kohlenstraße              5.100 m³
  • Hochbehälter Neidschützer Straße    4.000 m³
  • Hochbehälter Roßbach                    1.500 m³
  • Reinwasserbehälter Panoramaweg   2.000 m³
  • Hochbehälter Prießnitz                       100 m³
  • Hochbehälter Meyhen                        200 m³
  • Hochbehälter Wettaburg                    200 m³
  • Wasserturm Crölpa-Löbschütz(Schieben) 200 m³

Alle o. g. Anlagenteile sind über ein betriebseigenes Kabelnetz am zentralen Prozessleitsystem angeschlossen, so dass Abläufe überwacht und gesteuert werden können.

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